LUCEM Light Transmitting Concrete

LUCEM Light Transmitting Concrete is mostly delivered as "raw format panel".

 

Raw format panels are panels calibrated and finished on one or two surfaces. The size of LUCEM raw format panels is 125/165 cm x 65 cm x 2-3 cm. The area with 100% fiber distribution is guaranteed to be 120/160 cm x 60 cm.


Production process

Aus Wasser, Sand und Zement wird Beton. Bei der Herstellung von LUCEM Line wird ein sehr dünnflüssiger Feinbeton mit einer abgestimmten Korngrößenverteilung zusammen mit sehr feinen Fasern zusammengebracht. Dadurch ergibt sich eine sehr dichte geschlossene Oberfläche, die von tausenden feiner Fasern optisch durchbrochen wird, während statische und haptische Eigenschaften unangetastet bleiben.

 

Die lichtleitenden Fasern werden parallelisiert und dann – Schicht für Schicht – automatisch in den Beton eingelegt. Für LUCEM Line werden ausschließlich optische Fasern mit einem Durchmesser von 0,5 mm verwendet. Durch die lichtleitende Wirkung dieser Fasern ist es möglich, LUCEM Lichtbetonplatten im gesamten Farbspektrum des Sonnenlichtes oder künstlicher Lichtquellen erstrahlen zu lassen.

 

Nach dem Aushärtungsprozess entsteht ein großformatiger Betonblock, aus dem die einzelnen Platten gesägt werden können. Standardmäßig werden zwei Blockformate mit einer Höhe von 65 cm und einer Breite von 125 cm bzw. 165 cm gefertigt. Der schichtartige Aufbau beim Produktionsprozess vergibt LUCEM Line die typische lineare Anordnung der lichtleitenden Fasern, die immer entlang der Längsachse liegen.



 

LUCEM Lichtbeton wird in der Regel als Rohformatplatte angeboten.

 

Rohformatplatten sind fertig kalibrierte und einseitig polierte oder gebürstete Platten im Format 125 cm x 65 cm x 2,0-3,0 cm, oder 165 cm x 65 cm x 2,0-3,0 cm. Die optischen Fasern reichen bis ca. 2,5 cm an den Rand, so dass die Rohformatplatten auf ein maximales Maß mit vollständiger Faseranordnung von 120 cm x 60 cm, bzw. 160 cm x 60 cm zugeschnitten werden können.

 

Rohformatplatten können aufgrund ihres Übermaßes sehr gut transportiert werden und eignen sich insbesondere für Zuschnitte vor Ort.


Die Oberflächen der Platten werden im Anschluss geschliffen und poliert, bzw. gebürstet. So wird die feine Glattheit erzielt, die LUCEM Lichtbeton auch unbeleuchtet zu einem hochwertigen gestalterischen Objekt macht.

 

Schleifen

Beim Schleifen wird die Betonoberfläche mit Diamanten oder Karborundum gefräst oder geschliffen. In aufeinanderfolgenden Schleifgängen werden immer glattere bis hochglänzende Oberflächen erarbeitet.

 

Bürsten

Dies ist wohl eine der edelsten Oberflächen für Betonwerkstein. Die Oberfläche wird mit speziellen Bürsten bearbeitet. Hierdurch wird eine samtartige Oberfläche erzielt.

 


LUCEM Lichtbeton kann wie Naturstein bearbeitet werden. Selbstverständlich beraten wir Sie umfassend bei der Weiterverarbeitung unserer Rohmaßplatten.

 

Die LUCEM GmbH bietet allerdings auch fachmännische Verarbeitung nach Ihren Vorstellung an. Zuschnitt, Kantenbearbeitung und das Anbringen von Befestigungsbohrungen sind häufige Dienstleistungen.


LUCEM Line Weiß
LUCEM Line Weiß
LUCEM Line Anthrazit
LUCEM Line Anthrazit

LUCEM Lichtbeton ist eine Mischung aus Feinbeton und optischen Fasern. Die optischen Fasern machen die Durchleuchtung möglich.

 

Trotzdem hat die Gestaltung des Feinbetons einen ganz wesentlichen Einfluss auf die Wirkung der Lichtbetonelemente. Die Textur des Betonsteins ist bei starkem Umgebungslicht oder ausgeschalteter Lichtquelle ein weiteres wesentliches Erscheinungsmerkmal des Steins.

 

In Kombination mit den Lichtleitfasern ergibt somit die Art des Betons das Erscheinungsbild von LUCEM Lichtbeton.

LUCEM Lichtbeton ist in LUCEM Line Weiß und LUCEM Line Anthrazit erhältlich. Diese Unterscheidung wird durch Pigmente (Eisenoxid) und Sandzuschläge in Weiß bzw. Dunkelgrau erzielt.

 

Beton besteht als Mischung hauptsächlich aus Zement, Pigmenten und Sanden. LUCEM Lichtbeton ist immer auf Basis von Weißzement hergestellt.

 

Auch Lichtbeton ist Beton. Leichte Farbunterschiede und Unregelmäßigkeiten in der Struktur können immer auftreten. Luftporen entstehen auch bei Lichtbeton und können bis zu 2 mm im Durchmesser an der Oberfläche betragen.